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Information Ambrosia

Schleife, den 01.10.2019

Sehr geehrte Bürger,


da sich die Ambrosia auch in unserer Gegend zunehmend ausbreitet, möchten wir Sie über
Herkunft, Verbreitung, Aussehen, auftretende Symtome bei Kontakt und Bekämpfung informieren.


Ambrosia: Eine hochallergene Pflanze breitet sich aus
Sie sieht harmlos aus, hat es aber in sich: Die aus Nordamerika stammende Ambrosia breitet sich in Deutschland immer mehr aus. Sie ist nicht nur ein lästiges Ackerunkraut. Ihre Pollen können schon in kleinen Mengen heftige Gesundheitseffekte beim Menschen auslösen. Dazu zählen allergische Reaktionen wie Heuschnupfen, Bindehautreizungen und allergisches Asthma. Der Hautkontakt mit der Pflanze kann zu allergischen Kontaktekzemen (entzündliche Hauterkrankungen) führen. Wer bisher schon mit Pollenallergien zu kämpfen hatte, dem kann Ambrosia wegen ihrer langen Blütezeit von Juli bis Oktober noch zusätzlich zu schaffen machen.


Die Pflanze ist einjährig, stirbt bei den ersten Frösten ab und vermehrt sich nur über Samen, welche über einen langen Zeitraum im Boden keimfähig bleiben. Die Pflanzen keimen je nach Witterung im April oder Mai.


Ambrosia erkennen und bekämpfen
Die im Frühjahr keimende Pflanze beginnt im Juni in die Höhe zu wachsen und ist dann gut zu erkennen. Zuerst ähnelt sie Möhrenkraut, später dem Beifuß, von dem die Ambrosia jedoch durch die grünen statt weißen Blattunterseiten zu unterscheiden ist. Die Blätter sind doppelt gefiedert, der Stängel abstehend behaart und oft rötlich. Ambrosia-Samen können als Verunreinigung auch in Vogelfutter enthalten sein.

 

Um die Ausbreitung der Pflanze einzudämmen, sind alle gefragt!
Ambrosia-Funde auf Brachen, Äckern, Straßenrändern oder sonstigen öffentlichen Grünflächen
melden Sie bitte dem Ordnungsamt unter 035773/729-16 oder -20.
Für die Entfernung der Pflanzen auf Privatgrundstücken sind die Eigentümer verantwortlich.


Die Pflanze am besten noch vor der Blüte samt Wurzel mit Handschuhen ausreißen. Wenn die Pflanze bereits blüht, sollten Sie dabei zusätzlich einen Maske gegen Staub tragen, beziehungsweise als Allergiker jeglichen Kontakt vermeiden. Die blühende Ambrosia-Pflanze gehört wegen der Gefahr der Weiterverbreitung nicht in Kompost, Biotonne oder Grünabfuhr, sondern, in einem Plastikbeutel verpackt, in den Restmüll. Wer es mit größeren Beständen zu tun hat, kann sich bei der örtlichen Entsorgungsgesellschaft erkundigen, ob die Pflanzen dort entsorgt und verbrannt werden können.

 

Das Ordnungsamt

 

 

Foto: Ambrosia

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Ambrosia (01.10.2019)

Ambrosia

 

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